Mittwoch, Flutlicht, Kreispokal!

Ein Spiel dauert 90, manchmal auch 92 Minuten. Und die hat es dieses Mal auch gebraucht!


Unsere Geißkatzen starteten engagiert in die Partie und drückten ab der ersten Minute dem Spiel ihren Stempel auf. Die Gäste vom TSV aus Heidenau spielten gut mit und versuchten immer wieder durch lange Bälle unsere Abwehr zu überspielen und Nadelstiche zu setzen. In der 25. Spielminute sollte dies auch gelingen. Der schnelle Heidenauer Außenbahnspieler konnte sich über die linke Seite durchsetzen und brachte das Spielgerät in den Sechzehner, wo Mannschaftskollege Pauls keine Mühe mehr hatte und den Ball im Tor unterbrachte.


Postwendend gelang unserem Spielmacher Bjarne Rassmann durch ein gutes Solo der Ausgleich in der 27. Minute. Das Spiel war wieder offen! Nun nahmen unsere Geißkatzen das Heft des Handelns wieder in die Hand und bespielten das Heidenauer Tor, scheiterten aber immer wieder am gut aufgelegten Gästekeeper Wulf. In der 34. Minute kam es wie es kommen musste. Wieder ein Angriff über die linke Abwehrseite und Pauls stand erneut goldrichtig, 1:2 für die Gäste. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit.


Unsere Jungs nahmen sich für die zweite Hälfte des Spiels einiges vor, mussten allerdings drei Zeigerumdrehungen nach Wiederanpfiff den Ball erneut aus dem eigenen Netz holen, 1:3 durch Walz für die Gäste.


Der Traum vom Halbfinale rückte in weite Ferne. Unsere Jungs blieben dennoch am Ball und zogen ihr Spiel auf. Immer wieder ging es über die Schaltzentrale Rassmann und Kaya aufs Heidenauer Tor. Die Gäste verwalteten nun das Ergebnis. Angriff um Angriff rollte auf das Gästetor, doch uns gelang es einfach nicht den Ball zum Anschlusstreffer im Tor unterzubringen.

Nun hat bekanntlich der Pokal seine eigenen Gesetze. Kurz vor Ultimo kam Kapitän Rene Schäfer am Rande des Sechzehners an den Ball und konnte das Spielgerät im Stile eines Torjägers im Kasten gezielt unterbringen (Anm. d. Red.: Letzter Pflichtspieltreffer am 09.11.2014 gegen die SG Elbdeich).


Der Schiedsrichter zeigte zwei Minuten Nachspielzeit an. Die Gäste verteidigten nun mit Mann und Maus und wollten das Ergebnis über die Zeit retten. Unsere Farben sollten noch eine letzte Aktion haben. Keeper Schenzel brachte einen Freistoß von der Mittellinie nochmal gut in den Strafraum und fand dort seinen Teamkollegen Rassmann, dieser brachte den Ball in den Rücken der Abwehr und bediente erneut den lauernden Goalgetter Rene Schäfer. Jener Schäfer ließ sich nicht lange bitten und legte den Gästen erneut ein Ei ins Nest. Der absolute Wahnsinn, jetzt sind wir wieder beim Pokal und seinen eigenen Gesetzen!



Nach dem Ausgleich zum 3:3 pfiff der Unparteiische auch direkt ab.


Es ging ins Elfmeterschießen, in dem Torschmeißer Carl Schenzel 2 Schüsse der Gegner egalisierte und wir so das Duell vom Punkt mit 3:1 für uns entscheiden konnten. Jetzt ruft das Halbfinale im Kreispokal!


Ein Bericht von Kim Maack



Pokalheld René



157 Ansichten